GCON-DB Assessment

Oracle PostgreSQL Readiness Assessment

Nicht jedes Oracle-System ist sofort PostgreSQL-fähig. Readiness bedeutet: migrieren, was reif ist, und entkoppeln, was blockiert.

Was Readiness bedeutet

PostgreSQL Readiness ist keine einfache Objektzählung. Sie beantwortet, welche Teile eines Oracle-Systems technisch, fachlich und betrieblich für PostgreSQL oder Aurora PostgreSQL geeignet sind.

Schema- und SQL-Bewertung

  • NUMBER, RAW, DATE, CLOB, BLOB, XMLTYPE und LONG
  • Bitmap Indexes, Function Based Indexes, Domain Indexes
  • Views und Materialized Views
  • Partitionierung und Sequences
  • Oracle SQL Patterns wie NVL, DECODE, ROWNUM, CONNECT BY

PL/SQL bleibt Teil der Bewertung

Eine reine DDL-Konvertierung reicht nicht. Wenn Businesslogik in Packages oder Triggern steckt, muss der PostgreSQL-Pfad diese Logik berücksichtigen. Sonst entsteht ein scheinbar erfolgreiches Schema ohne lauffähige Anwendung.

Readiness-Ergebnis

Direkt migrierbarObjekte mit geringem Risiko und klarem PostgreSQL-Zielmapping.
Mit Anpassung migrierbarObjekte mit Datentyp-, Index- oder SQL-Anpassungen.
Vorher modernisierenPL/SQL, Trigger oder externe Abhängigkeiten blockieren die Migration.
Redesign notwendigOracle-spezifische Architektur ist zu stark gekoppelt.

Empfehlung

PostgreSQL sollte in Wellen eingeführt werden: zuerst geeignete Schemas, Reporting oder neue Module; komplexe PL/SQL-Kerne erst nach Entkopplung.