Die entscheidende Frage

Eine auf dem Entwicklungsrechner verfügbare Extension ist nicht automatisch im späteren Managed-Dienst zugelassen. Die Plattformentscheidung und die Erweiterungsliste müssen deshalb gemeinsam geprüft werden.

Den Bestand gezielt prüfen

  • Benötigte Funktionen und mögliche Extensions getrennt auflisten.
  • Quellversion, Zielversion und Anbieterunterstützung festhalten.
  • Installationsrechte, Upgradepfad und Abhängigkeiten erfassen.

Das Zielbild ableiten

Beginnen Sie mit der fachlichen Anforderung. Prüfen Sie dann, ob PostgreSQL-Kernfunktionen, Anwendungscode oder eine Erweiterung die geeignetste Lösung sind. Dokumentieren Sie für jede gewählte Extension, wie sie überwacht, aktualisiert und bei einem Plattformwechsel ersetzt werden könnte.

Ein konkreter Prüfschritt

PostgreSQL · verfügbare Erweiterungen auf dieser Instanz
SELECT name, default_version, installed_version
FROM pg_available_extensions
ORDER BY name;

Vor der Freigabe nachweisen

  • Verfügbarkeit auf der konkreten Zielinstanz prüfen.
  • Installation und Upgrade in einer separaten Testumgebung durchführen.
  • Backup und Wiederherstellung mit den Extensions testen.
  • Fehlende oder abweichende Extension-Versionen beim Deployment erkennen.

Originalquellen & Vertiefung

Die Empfehlungen sind eine fachliche Einordnung. Konkrete Optionen hängen von Quell- und Zielversion, Rechten und Betriebsmodell ab.